Corona - Helfen statt wegwerfen

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Corona

News
COVID19
Entgegen der unten angeführten Berichtserstattung fanden wir auf oe24.at nachfolgenden Bericht:
Der Erreger wird nicht nur durch die Luft übertragen.
Der Kampf gegen das Coronavirus verlangt besondere Hygiene, um sich nicht anzustecken. Eine neue Studie des "National Institute of Health" in Montana (USA) zeigt nun, wie lange das Virus außerhalb des Körpers überleben kann.
Demnach kann der Erreger bis zu drei Stunden in der Luft bleiben, wenn ein Erkrankter hustet. Auf Oberflächen haftet das Virus zum Teil noch länger, wie die am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt.  
Auf Kupfer kann das Coronavirus bis zu vier Stunden überleben – auf Karton etwa einen Tag. Bei anderen Oberflächen bleibt das Virus aber länger gefährlich für Infektionen. Auf Plastik oder Stahloberflächen bleibt das Coronavirus noch nach zwei oder drei Tagen infektiös.
Zur Hygiene: Die US-Studie zeigt, dass putzen mit verdünntem Bleichmittel dem Virus den Garaus macht.

Stand 15.03.2020
Es bleibt also die dringliche Aufmerksamkeit um Hygiene bei den Stöpseln (Handschuhe, Desinfektionsmittel und Händewaschen)

Wir haben bei AGES angefragt, ob das Corona-Virus auf Stöpsel und Flaschen haften bleiben kann und ob damit eine Infektions-Übertragung möglich ist. Folgende E-Mail erreichte uns:

Stand: 13.03.2020


Ursprünglicher Redaktionsbeitrag vom 6.3.2020
Aber kann das Virus auch über Gegenstände oder Lebensmittel übertragen werden?

Was ist der übliche Übertragungsweg?
Wie viele andere Viren auch wird das neuartige Coronavirus laut dem deutschen Robert-Koch-Institut (RKI) vor allem über Tröpfcheninfektion übertragen, also durch virenbelastete Körpersekrete wie Spucke und Schleim. Deswegen wird derzeit immer wieder zum regelmäßigen Händewaschen und der richtigen "Husten-und-Niesetikette" geraten. Dazu gehört es, nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge zu niesen oder zu husten, Taschentücher nach einmaliger Benutzung wegzuwerfen und sich nach dem Naseputzen die Hände zu waschen.
Kann ich mich auch durch Viren auf Gegenständen anstecken?
Wie lange Erreger wie das neuartige Coronavirus auf Gegenständen überleben, hängt von der Virenlast ab, also der Menge der Erreger. Davon abgesehen spielen viele weitere Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Oberflächenmaterial eine Rolle. Wissenschafter der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Greifswald haben jüngst Forschungsergebnisse zur Überlebensdauer früherer Coronaviren wie dem SARS-Erreger unter Laborbedingungen zusammengetragen. Je nach Virenstamm und Virenlast schwanken die Werte sehr stark - bei Papier etwa zwischen unter fünf Minuten und fünf Tagen, bei Stahl zwischen acht Stunden und 28 Tagen. Auf Glas und PVC wurden Werte von rund fünf Tagen erhoben.
Die Überlebensdauer des neuartigen Coronavirus auf Oberflächen lässt sich daher nicht genau angeben. Laut dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine Übertragung über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, grundsätzlich "denkbar". "Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich".
Demnach sind derzeit keine Fälle nachgewiesen, bei denen sich Menschen etwa über aus China importiertes Spielzeug oder andere Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben. Auch eine Ansteckung über andere importierte Bedarfsgegenstände wie Computer, Werkzeug, Kleidung oder Schuhe sei "nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich". Das gilt laut RKI auch für Postsendungen oder Gepäck.
Auch für Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus über mit dem Erreger belastete Lebensmittel sehen die Behörden keine Anhaltspunkte. Wer dennoch beunruhigt ist, kann laut BfR das Infektionsrisiko weiter verringern, indem er Lebensmittel erhitzt.
Was ist mit Geldscheinen und -münzen?
Im besonders stark vom neuartigen Coronavirus betroffenen China gab die Zentralbank Mitte Februar bekannt, dass die Banken alle gebrauchten Geldscheine desinfizieren, versiegeln und dann je nach der Schwere des Ausbruchs in ihrer jeweiligen Provinz für sieben bis 14 Tage einlagern. Die Deutsche Bundesbank hielt dazu fest, dass bei den regelmäßigen Untersuchungen von Euro-Scheinen bisher "keinerlei Belege" dafür gefunden worden seien, dass das Coronavirus durch Bargeld übertragen wird.
Eine Sprecherin der Europäischen Zentralbank (EZB) erklärte, zwar könnten wie bei der normalen Grippe und wie bei anderen Oberflächen neuartige Coronaviren auf Geldscheinen "für einen begrenzten Zeitraum" überleben. Die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Virus über Geldscheine sei aber "sehr niedrig im Vergleich zu anderen Oberflächen" wie etwa Türschnallen, Handläufen, Lichtschaltern und Einkaufskörben. Deutsche Bundesbank und EZB empfehlen daher im Umgang mit Geld "die gleichen Maßnahmen bezüglich der Handhygiene" wie "bei allen anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs auch".
Beim Bezahlvorgang kann es aber vorkommen, dass sich die Hände von Kassierer und Kunde berühren. Vorsichtige können dem durch kontaktloses Bezahlen mit einer entsprechenden EC-Karte oder Bezahlapps aus dem Weg gehen.
(Von Yvonne Brandenberg/AFP) Artikel aus oesterreich "gesund.at"

Unser TIPP:
Wenn Sie mit angelieferten Stöpsel zu tun haben, verwenden Sie bitte EW- Handschuhe und auf alle Fälle

Bericht vom 06.03.2020
update vom 20.10.2020
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